Ganz viel Glück im Glas …

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Die Idee zu Glück im GlasVor ca. einem Monat bin ich bei facebook über ein Bild von Power of Positivity gestolpert und fand die Idee so schön, in einem Glas kleine Zettelchen mit Erinnerungen an gute Momente zu sammeln.
An diesem Tag hatte ich selbst einen Hänger und dachte, ich könnte gerade schon genau so ein Glas brauchen … Dann dachte ich an die vielen Menschen, für die 2015 ein wirklich hartes und anstrengendes Jahr war und die Vorstellung, von Glück im Glas hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Meistens ist es aber ja so, dass eine Idee toll ist, aber an der Umsetzung scheitert. Kaum beginnt 2016, hat man wieder vergessen, sich ein solches Glas voll Glück zuzulegen. Wenn das Glas aber schon da ist … wird es vielleicht eher etwas mit den gesammelten Glücksmomenten.

Glück im Glas für ein fabelhaftes 2016!

Glück im Glas für ein fabelhaftes 2016!

Das Ende der Geschichte ist der Anfang für ganz viel Glück und ganz viele glückliche Momente: Zu Weihnachten verschenke ich dieses Jahr jede Menge Gläser, die nur darauf warten, mit glücklichen Erinnerungen gefüllt zu werden.
Und auch, wenn nicht jeder von mir ein Glas voll Glück bekommt, wünsche ich allen wunderbar glückliche Momente – und vielleicht ist es zumindest eine Inspiration, sich doch auch noch ein Glas bereit zu stellen!
Fröhliche Weihnachten!

 

Was Warmes braucht der Mensch … Wollsocken

Schwupps ist es tatsächlich eine Socke

Vor knapp zwei Wochen fragte mich eine Freundin, ob ich eigentlich auch Socken stricken kann. „Nein, leider nicht“, war meine Antwort. Irgendwie habe ich mich bisher nicht an diese Strickdisziplin getraut. Andererseits wäre es natürlich cool, Socken stricken zu können und ich möchte diese Saison ja auch Neues ausprobieren…
Vor einer Woche sprach ich wieder mit besagter Freundin, deren Geburtstag anstand und wir kamen wieder auf Wollsocken. Was soll ich sagen? Manchmal braucht es einen Auslöser 😉 Also, ab ins Netz und mir Strickvideos angeschaut und am nächsten Morgen Wolle gekauft.
Ich hatte ja ein bissel Bedenken, aber ich muss sagen, es macht doch Spaß, braucht etwas Übung und Konzentration, ist aber nicht unmöglich. Das Resultat ist echt cool geworden, ich bin ganz überrascht und happy. Wird also nicht das letzte Paar dieser Saison – was gut ist, weil ich natürlich gleich mal noch weitere Wolle mitgenommen habe …
Mein Erstlingswerk hat jetzt eine glückliche Besitzerin und das ist das Schönste: Die Freundin hat sich riesig gefreut und die Socken passen!

Weinkisten im Gartenparadies

Weinkisten bepflanzen

Eine liebe Freundin meinte kürzlich, sie halte uns für die Hornbach-Familie:  „Es gibt immer was zu tun: Yippie Ja Ja Yieppie Yeah!“ Da ist etwas dran und nachdem die Wohnungsrenovierung ja abgeschlossen ist, habe ich mir den Garten vorgenommen.
In diesem Jahr haben leider einige Buchssträucher den Kampgf gegen den Zünsler verloren. Dafür ist mein Kräuterbeet explodiert. Es ist toll, wenn alles gut gedeiht, aber wenn es Überhand nimmt … Kurzer Prozess also: Buchs raus und Kräuterbeet ebenfalls.

Soweit so gut, nur: Wo kommen die Kräuter jetzt hin und was wird aus den leeren Buchsstellen? Große Gefäße, tolle Töpfe, Terrakotta, Zinkwannen – es gibt ja etliche Möglichkeiten. Eine Idee schlummerte aber schon länger in mir und zwar Weinkisten!
Der Trend mit den Kisten hält sich ja schon etwas länger in Form von Tischen, Regalen etc.
Leider sind Weinkisten entsprechend teuer geworden. Aber mit ein bissel Geduld und Recherche habe ich doch noch einen netten Winzer gefunden, der sie mir zu einem bezahlbaren Preis verkauft hat.


Also, Weinkisten gekauft, dazu Bootslack und Teichfolie und schon konnte das Projekt Kräuterkisten starten. Die Weinkisten wurden gesäubert, getrocknet und dann konnte ich sie lackieren, damit sie ein wenig witterungsbeständiger sind.
Im Anschluss habe ich die Folie angepasst und die Kisten sorgfältig damit ausgekleidet. Es lohnt sich eine Vorlage aus Pappe zu machen, wenn man mehrere Kisten hat. Dann geht das Zuschneiden der Folie mit dem Cutter wirklich fix. Zwischendrin kam ich mir ein bissel wie in der Nähstube vor 😉
Folie in die Kiste und gut festtackern. Abschließend habe sie für den Wasserablauf mit Löchern und Schlitzen versehen.

14 kleine und 2 große Weinkisten, ca. 1000 Tackerklammern, 14 Quadratmeter Teichfolie und etliche Liter Bootslack später sind die Kisten nun genauso wie ich sie mir vorgestellt habe!
Zeit für den letzten Schritt: Erde in die Kiste geben und nach Lust und Laune bepflanzen. Die großen Kisten beherbergen Blumen und der Großteil der kleinen Kisten Kräuter. Ich habe teilweise alte Kräuter umgetopft und mit neuen ergänzt.
Da ich das ursprüngliche Beet komplett aufgelöst habe, gibt es jetzt ein ganz anderes Konzept und mal zur Abwechslung ein bissel farblichen Holzdekor drumrum. Ich bin happy!

Prompt fragt meine Mutter: „Was ist eigentlich dein nächstes Projekt?“ Was soll ich sagen – ich bin halt Frau Hornbach junior und ich habe da noch so einige Ideen …
Und außerdem: Selbstmachen macht glücklich!