Gartenparadies in Hochform

Das Gartenparadies explodiert gerade förmlich … Ich mag diese Zeit so gerne! Ich frage mich täglich, wann und wie sich alles so fabelhaft entwickelt hat.
Wenn die Gartensaison anfängt und alles noch überschaubar ist, kann ich mir jedes Mal kaum vorstellen, dass einige Zeit später eine grüne Oase entsteht, die ganz geschützt zum Verweilen einlädt …

 

 

 

Dolce far niente oder italienische Sommerpause

Schön war es: Eine Woche Urlaub als kreative Auszeit in Italien sind wunderbar!

Für mich fängt der Urlaub ja mit dem Kofferpacken an. Entsprechend bin ich bereits beim Abflug gefühlt in den Ferien und da Italien schnell erreicht ist, startet die Auszeit mit einem ersten Espresso zum Mittag 😉

Einfach eine Woche Urlaub in Italien? In einem Hotel? Und nur Strand? Ja! Es ist nur eine Woche und ich möchte einfach runterkommen – und das komme ich hier. Da bin ich ganz schlicht: Morgens eine Runde Laufen am Strand und durch den Pinienwald, dabei ein bissel Übungen aus dem Funktionstraining auf dem vorhandenen Trimm-dich-Pfad einbauen und dann ab zum Frühstück. Kaffee satt und bereits zum Frühstück fiese Teilchen genießen … 😉

Genießend geht es dann weiter – kulinarisch mit viel Fisch, Meeresfrüchten und natürlich Pasta. Dazu köstliche, süße Verführungen, denen ich nicht widerstehen kann und möchte.
Aber auch den Strand habe ich genießen können, das Schwimmen im Meer, ein paar Skizzen zeichnen, aufs Wasser schauen, bissel bummeln und natürlich auch shoppen (das klappt in Italien leider ja noch besser) 😉

Dazwischen gaaanz viel lesen! Das hat So viel Spaß gemacht – am Stück zu lesen und einfach wieder einzutauchen in tolle Geschichten. Dazu zwei „Fachbücher“, die ich aber ebenfalls mit so viel Leidenschaft und Freude verschlungen habe und ganz inspiriert und happy war.


Dolce far niente: Völlig unspektakuläre Tage und deshalb so entspannend!

Aus der Saisonküche: Holunderblütengelee

Es ist ja immer eine Frage von wenigen Tagen, um genau den richtigen Moment zu erwischen: Dann heißt es, Hounderblüten ernten und zu köstlichem Gelee zu verarbeiten.
Der zarte Duft zieht unaufhaltsam durch die Wohnung und macht schon richtig Appetit auf eine Scheibe Brot mit Gelee … Das schöne an dieser saisonalen Leckerei: Sie ist unkompliziert in der Herstellung – und hält über die Saison hinaus.
Schmeckt auf Brot und pur und ebenso im sommerlichen Drink 😉
Einfach genießen!

 

Weinkisten im Gartenparadies

Eine liebe Freundin meinte kürzlich, sie halte uns für die Hornbach-Familie:  „Es gibt immer was zu tun: Yippie Ja Ja Yieppie Yeah!“ Da ist etwas dran und nachdem die Wohnungsrenovierung ja abgeschlossen ist, habe ich mir den Garten vorgenommen.
In diesem Jahr haben leider einige Buchssträucher den Kampgf gegen den Zünsler verloren. Dafür ist mein Kräuterbeet explodiert. Es ist toll, wenn alles gut gedeiht, aber wenn es Überhand nimmt … Kurzer Prozess also: Buchs raus und Kräuterbeet ebenfalls.

Soweit so gut, nur: Wo kommen die Kräuter jetzt hin und was wird aus den leeren Buchsstellen? Große Gefäße, tolle Töpfe, Terrakotta, Zinkwannen – es gibt ja etliche Möglichkeiten. Eine Idee schlummerte aber schon länger in mir und zwar Weinkisten!
Der Trend mit den Kisten hält sich ja schon etwas länger in Form von Tischen, Regalen etc.
Leider sind Weinkisten entsprechend teuer geworden. Aber mit ein bissel Geduld und Recherche habe ich doch noch einen netten Winzer gefunden, der sie mir zu einem bezahlbaren Preis verkauft hat.


Also, Weinkisten gekauft, dazu Bootslack und Teichfolie und schon konnte das Projekt Kräuterkisten starten. Die Weinkisten wurden gesäubert, getrocknet und dann konnte ich sie lackieren, damit sie ein wenig witterungsbeständiger sind.
Im Anschluss habe ich die Folie angepasst und die Kisten sorgfältig damit ausgekleidet. Es lohnt sich eine Vorlage aus Pappe zu machen, wenn man mehrere Kisten hat. Dann geht das Zuschneiden der Folie mit dem Cutter wirklich fix. Zwischendrin kam ich mir ein bissel wie in der Nähstube vor 😉
Folie in die Kiste und gut festtackern. Abschließend habe sie für den Wasserablauf mit Löchern und Schlitzen versehen.

14 kleine und 2 große Weinkisten, ca. 1000 Tackerklammern, 14 Quadratmeter Teichfolie und etliche Liter Bootslack später sind die Kisten nun genauso wie ich sie mir vorgestellt habe!
Zeit für den letzten Schritt: Erde in die Kiste geben und nach Lust und Laune bepflanzen. Die großen Kisten beherbergen Blumen und der Großteil der kleinen Kisten Kräuter. Ich habe teilweise alte Kräuter umgetopft und mit neuen ergänzt.
Da ich das ursprüngliche Beet komplett aufgelöst habe, gibt es jetzt ein ganz anderes Konzept und mal zur Abwechslung ein bissel farblichen Holzdekor drumrum. Ich bin happy!

Prompt fragt meine Mutter: „Was ist eigentlich dein nächstes Projekt?“ Was soll ich sagen – ich bin halt Frau Hornbach junior und ich habe da noch so einige Ideen …
Und außerdem: Selbstmachen macht glücklich!