Gepriesen seien sie: Schwedische (& andere skandinavische) Krimis

Vor etlichen Jahren, ich glaube es war noch während des Studiums, wagte ich mich an Henning Mankell – und scheiterte. Ich habe mich brav durchgearbeitet, aber für mich beschlossen, dass ich auch alleine depressiv sein kann und dazu nicht Ystad und Herrn Wallander benötige. So war das Thema Krimis aus dem Norden erst einmal erledigt.
Dann gab mir mein ehemaliger Chef einen Krimi der beiden Schweden Roslund & Hellström: „Die Bestie“ – und ich habe ihn verschlungen. Es folgten bis heute alle weiteren Bücher des Duos. „3 Sekunden“ liegt bereits am Bett und wartet darauf, an der Reihe zu sein. Der Bann war gebrochen: Es folgten u. a. Liza Marklund, Arne Dahl, Helene Tursten, Kerstin Ekman, Camilla Läckberg, Arnaldur Indridasson,  Stieg Larsson, Inger Frimansson, Johan Theorin …
Aber nein, ich lese auch Krimis aus anderen Ländern 😉 Das ist ja das Schöne – man erfährt viel über andere Länder, Krimitraditionen etc. Zudem ist Krimi nicht Krimi: literarische, politische, psychologische, historische, komische, skurrile, harte Krimis – die Bandbreite ist immens. Früh geprägt von meinem Vater habe ich mich durch die Klassiker gelesen (Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Edgar Wallace …) und meine Leidenschaft für mörderische Literatur ist ungebrochen.
Aktuell habe ich auf jeden Fall mal wieder eine schlimme Skandinavienphase: Håkan Nesser, Yrsa Sigurðardóttir, Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen unterhalten mich prächtig! Kann ich nur empfehlen – und beim nächsten Mal werfe ich einen Blick in die anderen Krimi-Länderabteilungen meiner Regale …

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