Das trägt man jetzt so … Mode-Impressionen auf der Frankfurter Buchmesse 2011

Leider kann man (oder besser gesagt ich) gar nicht so schnell die Kamera zücken, wie man möchte und dadurch entgeht einem sooo vieles … Es gibt ja auf der Messe per se EINIGES zu sehen, doch der Connaisseur genießt über die Buchpracht hinaus. Da gibt es Menschen, die mitten auf der Messe schlafen können oder einfach ein bissel meditieren, um sich dann ganz zen-mäßig wieder ins Getümmel zu stürzen. Das ist beinahe beneidenswert schön.
Es gibt viele dieser klitzekleinen Momente, die man festhalten möchte, aus ganz unterschiedlichen Gründen. In diesem Jahr möcht ich mich aber zumindest kurz der eigentlichen Optik – dem weiblichen Messeoutfit widmen.
Stylish: Ganz eindeutig ist der Trend 2011 bei den Frauen Desigual. Zwar sah man bereits in den letzten Jahren einige Damen in den auffallenden Röcken, Kleidern oder Mänteln, doch wenn ich die Messe-Marke schlechthin für dieses Jahr wählen dürfte: Desigual!
Konservativ: Businesskostüme an Verlagsfrauen sind eher selten gesät, doch durchaus vorhanden. Klassische Kostüme und Farben, unaufdringlich, dezent und  stilvoll. Meist schön anzuschauen, fällt aber in der Buchbranche zumindest bei den Buchweibchen auf.
Kulturell: Wir arbeiten ja im Kulturbereich und da trägt sich Filz und Schwarz einfach gut – zumal man vor den Hallen bereits die Kleider für 2012 erwerben kann. Alternativ in diesem Jahr auch der Nerdlook, der etwas schicker und cooler daher kommt und durch das It-Accessoire, die Nerdbrille, besticht.
Farbenfroh: Knallgrüner Rock mit gewagter Strickjacke in Karibik-Türkis-Hellblau, Träume in Kanarienvogelgelb und leuchtendem Pinker als Pink. Manche Farbtupfer waren eine Augenweide, manche hingegen … vor allem kombiniert, doch eher ein Anlass für Tränen im Auge des Betrachters. Fazit: Farbe gut, aber in Maßen und mit ästhetischem Empfinden gewählt!
Extravagant: Fell oder wahlweise Kostüme und damit meine ich weder Nerz noch Businesskostüme – wobei es die ja durchaus auch vereinzelt gibt … Nicht tierische Felle, sondern tierische Outfits und ausgefallene Kostüme bei den Cosplayern lassen das den Betrachter häufig stutzen und einen zweiten Blick riskieren.
Auch wenn die Frauen einfach mehr Modepotential auf der Messe boten, möchte ich doch die Männer nicht ganz unkommentiert lassen.
Daher also drei kleine Beobachtungen:
Auch Anzüge stehen leider wider besserer Annahme nicht allen Männern.
Die beliebten Kulturellen-Accessoires wie auffallende Brille und farbiger Schal zum intellektuellen Schwarz nehmen ab. Dafür wird die Männerhandtasche deutlich weiblicher.
Die Fußbekleidung! In der Verlagsbranche darf man sich gerne auch mal unkonventionell geben. Da gibt es seit Jahren neben den Anzugschuhen auch jene, die durch Sneakers und weit lässigeres Schuhwerk bestechen. Doch 2011 schien Wildleder und Extravaganz ganz vorne angesiedelt zu sein … Ein Trend?Von schön bis amüsant, von grauslig bis traumhaft – es war alles dabei. Ich fand es spannend und unterhaltsam und weiß, dass ich da nicht die Einzige war 😉

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