Ganz viel Glück im Glas …

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Die Idee zu Glück im GlasVor ca. einem Monat bin ich bei facebook über ein Bild von Power of Positivity gestolpert und fand die Idee so schön, in einem Glas kleine Zettelchen mit Erinnerungen an gute Momente zu sammeln.
An diesem Tag hatte ich selbst einen Hänger und dachte, ich könnte gerade schon genau so ein Glas brauchen … Dann dachte ich an die vielen Menschen, für die 2015 ein wirklich hartes und anstrengendes Jahr war und die Vorstellung, von Glück im Glas hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Meistens ist es aber ja so, dass eine Idee toll ist, aber an der Umsetzung scheitert. Kaum beginnt 2016, hat man wieder vergessen, sich ein solches Glas voll Glück zuzulegen. Wenn das Glas aber schon da ist … wird es vielleicht eher etwas mit den gesammelten Glücksmomenten.

Glück im Glas für ein fabelhaftes 2016!

Glück im Glas für ein fabelhaftes 2016!

Das Ende der Geschichte ist der Anfang für ganz viel Glück und ganz viele glückliche Momente: Zu Weihnachten verschenke ich dieses Jahr jede Menge Gläser, die nur darauf warten, mit glücklichen Erinnerungen gefüllt zu werden.
Und auch, wenn nicht jeder von mir ein Glas voll Glück bekommt, wünsche ich allen wunderbar glückliche Momente – und vielleicht ist es zumindest eine Inspiration, sich doch auch noch ein Glas bereit zu stellen!
Fröhliche Weihnachten!

 

#24doodles – der andere Adventskalender

Ich kann noch nicht sagen, ob ich es tatsächlich durchhalte, aber es macht einfach riesigen Spaß: #24doodles von Frau Hölle. Ziel ist es, jeden Tag ein kleines Doodle anzufertigen zu einem Begriff des jeweiligen Türchens.
Es gibt einige dieser kreativen Adventskalenderformen im Netz und sofort habe ich mich ertappt, dass ich gerne auch in Fotos 24 Tage bestreiten möchte und Handlettering üben möchte und … Realistisch: Es ist gerade ein Highlight im Jahresendspurt überhaupt ein bissel zu zeichnen! 😉
Die ersten drei Tage sind bereits online – vielleicht regt es ja noch jemanden an, es ebenfalls auszuprobieren… Viel Spaß!

12 von 12 im September

Gestern kam ich gar nicht mehr dazu, nach dem Posten noch alle Bilder hier zusammenzuführen – also hole ich das doch heute noch schnell nach 😉
Was ich ja immer erstaunlich finde: Unfassbar wie voll und abwechslungsreich so ein Tag sein kann…
Und hier kommt der 12. September in Bildern (inklusive ein Bonusbild):

Geschichte verstehen – und daraus lernen…

Ich darf ja einige Landespreisverleihungen für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten moderieren. Das ist sowieso kein Job wie jeder andere. Schon gar nicht in der aktuellen Wettbewerbsrunde mit dem Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ – und schon gar nicht vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation.
Gestern habe ich Beiträge gelesen von ganz jungen Schülerinnen und Schülern zwischen 8 und 13 Jahren. Viele haben historische Beispiele rund um das Thema Flüchtlinge und Vertriebene gewählt. Häufig mit einem familiären Bezug: Da werden Großeltern und Urgroßeltern interviewt, die von ihrer Flucht berichten, von ihren Erlebnissen, Ängsten, Schwierigkeiten, von ihrem Anderssein, ihrer Ausgrenzung …

Die meisten Beiträge nehmen Bezug auf die aktuellen Geschehnisse und ziehen ein klares Resümee:

  • Menschen flüchten aus unterschiedlichen Gründen, aber Flüchtlinge verlassen nicht grundlos ihre Heimat.
  • Vorbehalte gibt es damals wie heute – und immer noch werden bewusst Ängste geschürt.
  • Menschen, die anders sind, bereichern uns.
  • Wir sollten helfen, wenn wir können.
  • Menschen sollten willkommen sein!

So einfach, so klar, so auf den Punkt, dass mir beim Lesen gestern fast die Tränen kamen. Die Beiträge haben mich bewegt und mir noch einmal bewusst gemacht, dass genau das den Geschichtswettbewerb so wertvoll macht und ich deshalb die Auseinandersetzung mit Geschichte so wichtig finde!
Wenn es gelingt, nicht nur die Jahreszahlen und nüchternen Fakten zu vermitteln, sondern Geschichte begreifbar, nahbar und nachvollziehbar zu machen.
Wenn Geschichte ein Gesicht bekommt und kein abstraktes Konstrukt bleibt.
Wenn bereits Kinder und Jugendliche zum Erinnern beitragen und Geschichte auf die Gegenwart übertragen.

Ich freue mich auf die nächste Preisverleihung und darauf, diese jungen Spurensucher kennen zu lernen, an denen sich mancher ein Beispiel nehmen sollte.

Was Warmes braucht der Mensch … Wollsocken

Schwupps ist es tatsächlich eine Socke

Vor knapp zwei Wochen fragte mich eine Freundin, ob ich eigentlich auch Socken stricken kann. „Nein, leider nicht“, war meine Antwort. Irgendwie habe ich mich bisher nicht an diese Strickdisziplin getraut. Andererseits wäre es natürlich cool, Socken stricken zu können und ich möchte diese Saison ja auch Neues ausprobieren…
Vor einer Woche sprach ich wieder mit besagter Freundin, deren Geburtstag anstand und wir kamen wieder auf Wollsocken. Was soll ich sagen? Manchmal braucht es einen Auslöser 😉 Also, ab ins Netz und mir Strickvideos angeschaut und am nächsten Morgen Wolle gekauft.
Ich hatte ja ein bissel Bedenken, aber ich muss sagen, es macht doch Spaß, braucht etwas Übung und Konzentration, ist aber nicht unmöglich. Das Resultat ist echt cool geworden, ich bin ganz überrascht und happy. Wird also nicht das letzte Paar dieser Saison – was gut ist, weil ich natürlich gleich mal noch weitere Wolle mitgenommen habe …
Mein Erstlingswerk hat jetzt eine glückliche Besitzerin und das ist das Schönste: Die Freundin hat sich riesig gefreut und die Socken passen!